A megbeszélés (Ösbemutató)

nach Franz Kafkas Roman „Amerika“

„Es darf nicht vergessen werden, wie nahe der Emotionskreis des von Chaplin gestalteten, sowie seine gesellschaftlichen Auslöser der Welt Kafkas stehen.“ (Georg Lukács)

Wenn Georg Lukács und Bertolt Brecht die bestimmenden Gestalten der ersten beiden Teile der Trilogie waren: wer kann dann als dritte Gestalt die Fragen, die aufgeworfen wurden, gewissermaßen auf ein höheres dialektisches Niveau heben?
So stießen wir auf Kafkas Karl Roßmann. Der Weg dieses Jungen in der Neuen Welt gleicht paradoxerweise dem Weg den wir selber, nach dem Ende der Utopien, nach dem Verstummen der Lehrer, zu bewältigen haben. Das Labyrinth von Regeln, das Karls Ankommen immer wieder verhindert, ist die Welt, in der auch wir das Glück verpassen. Die Verabredung besteht weiter, aber wir wissen nicht mehr, wie wir sie einhalten können.


Der dritte Teil der Theater-Trilogie Das Gespräch verarbeitet Material aus Franz Kafkas Roman „Amerika“. Das Stück entsteht als Kooperation des alternativen Theatervereins MASZK, Szeged mit dem ACUD-Theater.

Regie: Felix Goldmann
Musik und künstlerische Mitarbeit: Gottfried Röszler. Ausstattung: Jens-Uwe Behrend
Dramaturgie: Paul Baiersdorf
Assistenz: Yvonne Leppin

DarstellerInnen: Manuel Klein, Thomas Kornmann, Ulrike Mierau, Imre Mikes, Gottfried Röszler, Katalin Sófalvi, Hella Stövesand

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